Freizeitsee und Pumpspeicherprojekt
Wunsiedler See und Burgsteinsee

© Dr.-Ing. Matthias Popp, Burgstraße 19, D-95632 Wunsiedel,

    MailTo: matthias.popp@t-online.de

Auswahlmenü

Startseite
Bild und Motivation
Zusammenfassung
Funktionsprinzip
Bedeutung von Speichern
deutsche Stromwirtschaft
Betriebsvarianten
landschaftliche Gegebenheiten
Berglage
Tallage
alternative Ufergestaltung
Abdichtung des Talsees
Bodenaushub
Natur und Landschaft
Stroemungsverhaeltnisse
steile Ufer / Seezugang
wirtschaftliche Dimension
Kraftwerkstechnik
Projektstand / Ausblick
öffentliche Diskussion
Presse Mai Juni 2008
Presse Juli 2008
Presse August 2008
Presse September 2008
Presse Oktober 2008
Bilder und Montagen
Bilder anderer Seen
Scopingprotokoll
Impressum

Diskussionen in der Öffentlichkeit

 

Sobald das Projekt öffentlich bekannt wurde, setzte eine öffentliche Diskussion ein.

Diese reicht:

  • von brennender Befürwortung

  • bis zur absoluten Ablehnung,

  • von größtem Zweifel an der Machbarkeit

  • bis zur klaren Überzeugung, dass das funktionieren wird,

  • von einer Unmöglichkeit der Finanzierung,

  • über Ängste, dass ein großer Stromkonzern sich das Projekt unter den Nagel reißen wird

  • bis zu der Erwartung, dass das Projekt ein wirtschaftlich und finanzieller Befreiungsschlag für unsere Region sein wird,

  • von der Unmöglichkeit einer Freizeitnutzung

  • bis zu einem Musterprojekt, bei dem Energiewirtschaft ein besonders attraktives Freizeitangebot ermöglicht,

  • von einer stinkenden veralgten Betonwanne

  • zu einem Freizeitsee mit guter Wasserqualität und hoch attraktiver Uferlandschaft,

  • vom Verfall und Wertverlust der angrenzenden Immobilien

  • zur Wertsteigerung der Immobilien und Grundstücke weit über die unmittelbaren Anliegergrundstücke hinaus,

  • vom Artenverlust und der Vernichtung einer hochwertigen Talaue

  • zur Steigerung des naturnahen Flächenangebots für Flora und Fauna mit Erhöhung der Biodiversität

  • vom Ende des Freizeitwertes und des Tourismus in Wunsiedel

  • bis zum touristischen Highlight, das uns Gäste bisher nicht gekannten Ausmaßes bringen wird,

  • von der Vernichtung elektrischer Energie

  • zu einem wichtigen Beitrag zur langfristigen Sicherheit der Energieversorgung unseres Landes

  • von der Begünstigung der Atomenergie

  • zur Ermöglichung und Verantwortbarkeit des Einsatzes regenerativer Energien

  • und der Unabhängigkeit unserer Region von Energieimporten und für uns langfristig stabilen Strompreisen

  • von einer größenwahnsinnigen Idee

  • zu einem erfreulichen ernstzunehmenden Vorschlag, der unsere Region einen großen Schritt voran bringen kann

  • ...

Dieser Ausschnitt von Ansichten und Meinungen zum Freizeitsee- und Pumpspeicherprojekt zeigt die riesige Bandbreite, in der die öffentliche Diskussion darüber stattfindet.

 

Jeder, der zum jetzigen Zeitpunkt loszieht und mit fundamentaler Ablehnung das Projekt verhindern möchte, sollte sich bewusst machen, dass der Zeitpunkt dafür noch nicht gekommen ist.

Im Moment existiert lediglich ein Diskussionsvorschlag, der in diesem Internetauftritt zusammengefasst ist.

Ohne sorgfältige Prüfung vieler Sachverhalte, die das Projekt aufwirft, wird es keine Aussage geben, ob das Vorhaben überhaupt genehmigungsfähig sein wird.

Nach Klärung dieser grundsätzlichen Frage und der Anforderungen, die davon ausgehen, ist die wirtschaftliche Machbarkeit nachzuweisen.

Sollte dieser Punkt erreicht werden, dann sind viele der oben angeführten Streitpunkte bereits beantwortet und werden keinen weiteren Anlass zur Auseinandersetzung bieten. Dann wird die Entscheidung anstehen, ob das Projekt tatsächlich verfolgt werden soll und dann wird es darum gehen, gegensätzliche Auffassungen in einem demokratischen Prozess zu einer Entscheidung zu führen.

Die dazu erforderliche Machbarkeitsstudie wird nicht viel mehr kosten als das Pumpspeicherwerk in ein bis drei Tagen an Stromerlösen erwirtschaften kann. Wer die fundierte Klärung dieser Fragen schon im Vorfeld verhindern möchte, der sollte sich bewusst machen, welche Verantwortung er damit auf sich nimmt.

 

Natürlich ist die jetzt stattfindende Diskussion wertvoll und wichtig. Sie liefert viele Bedenken, Anregungen, Fragen und Fakten, welche die Menschen bewegen. Diese sind im Zuge anstehender Untersuchungen fundiert zu durchleuchten und mit Lösungsvorschlägen zu versehen, bevor eine Umsetzung des Projektes überhaupt erwogen werden kann.

 

Der vom Wunsiedler Stadtrat beschlossene Schritt zur Veranstaltung eines öffentlichen Symposiums im Herbst diesen Jahres ist dazu sicher ein wichtiger Baustein in der öffentlichen Diskussion und Meinungsbildung.

 < zurück                 weiter >