Freizeitsee und Pumpspeicherprojekt
Wunsiedler See und Burgsteinsee

© Dr.-Ing. Matthias Popp, Burgstraße 19, D-95632 Wunsiedel,

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Landschaftliche Gegebenheiten

 

Folgende Punkte müssen für ein Pumpspeicherkraftwerk gegeben sein:

  • Berglage, in der ein See angelegt werden kann,

  • Tallage, in der ein See angelegt werden kann,

  • möglichst großer Höhenunterschied (über 200 Meter),

  • möglichst kleiner Abstand zwischen Berg- und Talsee (bis 3 Kilometer),

  • die Volumen von Berg- und Talsee müssen übereinstimmen und möglichst groß sein ,

  • die Untergründe und das Gebiet müssen sich eignen.

Die Landkarte mit eingezeichnetem Wunsiedler See und Burgsteinsee in Kombination mit den nachfolgenden Erläuterungen gibt darauf folgende Antworten:

  • Der See am Burgstein hat das Ufer in 820 Metern Höhe über dem Meeresspiegel und bekommt eine Arbeitstiefe von 35 Metern.

  • Der See im Röslautal hat das Ufer in 540 Metern Höhe und eine Arbeitstiefe von 7 Metern bei einer Gesamttiefe von 10 Metern.

  • Der Höhenunterschied beträgt 

    • 245 Meter, wenn der untere See voll und der obere See leer ist (Wasserspiegel unten 540 Meter, oben 785 Meter),

    • 287 Meter, wenn der untere See abgesenkt und der obere See voll ist (Wasserspiegel unten 533 Meter, oben 820 Meter),

    • 266 Meter (oder etwas mehr) im Mittel, wenn beide Seen das halbe Arbeitsvolumen beinhalten (Wasserspiegel unten 536 Meter, oben 802 Meter).

  • Der kleinste Abstand zwischen unterem und oberem See beträgt, je nach Ausbildung der Uferlinien 1,7 bis 1,9 Kilometer.

  • Wegen der unterschiedlichen Arbeitstiefen hat der untere See eine ca. fünf mal so große Oberfläche wie der obere See.

  • Weder das obere noch das untere Becken sind in der eingezeichneten Form natürlich vorhanden. Sie müssen durch die nachfolgend beschriebenen Maßnahmen geschaffen werden.

Beispiele existierender Anlagen:

 

Trausnitz bei Pfreimd:

Das Bild zeigt den Blick von Osten auf den Stausee. Dieser ist in dem tief eingeschnittenen Tal bis zu 200 Meter breit und über drei Kilometer lang. Im linken Bildbereich am rechten Ufer befindet sich ein Campingplatz, oben rechts im Bild, die Ortschaft Trausnitz. Das Foto ist vom Flugzeug aus einer Position über dem Oberbecken aufgenommen.

 

Blick aus westlicher Richtung auf das Oberbecken bei Trausnitz:

 

Nahaufnahme des Oberbeckens:

 

Gut erkennbar ist der bewaldete Damm, der einen Halbbogen um das Becken spannt. Auf der dem Betrachter zugewandten Seite bildet die vorhandene Hügelformation den Damm.

 

Happurg bei Hersbruck:

Das Bild zeigt den Blick aus westlicher Richtung auf das Oberbecken und auf den Talsee. Im Norden der Staumauer befindet sich die Ortschaft Happurg. Diese war vor Errichtung der Anlage regelmäßig von Frühjahrshochwässern betroffen. Seit dieser Zeit verfügt sie über ein Freizeitgewässer, das von Wassersportlern und Surfern gerne angenommen wird. Das Oberbecken hat einen rundum verlaufenden, bewaldeten Damm, der in einigen Bereichen über 30 Meter hoch ist.

 

Dieses Bild von Norden, über der Ortschaft Happurg aufgenommen, zeigt das Kraftwerksgebäude. Rechts in der Mitte befindet sich ein gut besuchtes Seecafe und Bootsstege, die den Zugang erleichtern. Ein Rundweg läd zu Wanderungen um den ca. 1,2 Kilometer langen und um die 350 Meter breiten See ein.

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